Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Schleuse Erlangen - WNA Aschaffenburg

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Inhalt: Neue Schleuse Erlangen entsteht im Norden der bestehenden Anlage

Die neue Sparschleuse Erlangen soll 300 Meter nördlich der bestehenden Schleuse am östlichen Kanalufer errichtet werden. Die Sparbecken werden östlich der Schleuse liegen. Die Verlagerung nach Norden verhindert, dass die Baugrube für das neue Bauwerk die bestehende Schleuse beeinträchtigt. Das könnte geschehen, weil große Erdmengen für die Baugruben der neuen Schleuse ausgebaggert werden.

Würden die Gruben in der Nähe ausgehoben, fiele so Erddruck weg, der das alte Bauwerk stützt. Dieser Umstand wäre zwar mit entsprechenden Sicherungsmaßnahmen beherrschbar (siehe Neubau der Schleuse Kriegenbrunn), ist aber sehr aufwendig. Ziel der Planung ist es, dass die alte Schleuse während der gesamten Bauzeit in Betrieb bleibt, um die Wasserstraßenverbindung von der Nordsee bis zum Schwarzen Meer für die Schifffahrt offen zu halten.

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Am Ende wird der Kanal „verschwenkt“

Da die Wasserstraße nicht gesperrt werden kann, ohne dass die Schifffahrt und damit die Wirtschaft leidet, muss die alte Schleuse weiter in Betrieb bleiben, solange gebaut wird. Auch ein Schleusenbauwerk muss aber in einer trockenen Baugrube errichtet werden. So bleibt nur die Möglichkeit, die neue Schleuse neben dem Kanal zu bauen und ihn anschließend zu „verschwenken“, also hindurch zu leiten. Mit dem Schleusenbauwerk wird also auch ein kleines Stück Wasserstraße neu gebaut. Das erklärt auch, weshalb eine größere Verschiebung des neuen Schleusenstandortes einen erheblicheren Eingriff in Umland und Natur bedeuten und immense Kosten verursachen würde.