Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Schleuse Erlangen - WNA Aschaffenburg

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Inhalt: Schleuse Erlangen: Neubau ist die einzig nachhaltige Planungsvariante

Die Sparschleuse Erlangen liegt auf Höhe des Wasserstraßen-Kilometers 41,05 am Main-Donau-Kanal und wurde Anfang der 1970er Jahre in Betrieb genommen. Bereits kurze Zeit später entdeckte man erste Schäden: Durch undichte Fugen auf dem Grund eines Sparbeckens, der sogenannten "Sohle", war Wasser eingedrungen. So stand bereits 1974 die erste Baumaßnahme an: Risse, Betonschäden und undichte Stellen zwischen der Maschinenhauswand und der Sparbeckensohle wurden saniert.

Hinter die östliche Kammerwand wurde beim Bau bis zur oberen Kante Erde gefüllt. Da im Laufe der Jahre Schäden an der Wand entstanden waren, wurde das Bodenmaterial drei Meter tief abgegraben und weitere Sanierungsmaßnahmen ergriffen. Auf Dauer konnte jedoch keine Sanierungsvariante die Probleme lösen. Auf der Grundlage von Berechnungen der Bundesanstalt für Wasserbau (BAW), Analysen von Bauwerksinspektionen und externen Gutachten traf die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes die Entscheidung, die Schleuse zu erneuern. Die Investition sichert langfristig die Schiffbarkeit des Main-Donau-Kanals und sorgt dafür, dass der sichere, umweltschonende und energieeffiziente Verkehrsweg Wasser dem Wirtschaftsstandort Deutschland auch zukünftig zur Verfügung steht.

Fugen dichten teils nicht mehr ab Defekte Befestigung

Undichte Fugen und Schäden an der Bewehrung (rechts) können nicht mehr langfristig saniert werden.

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